Siegerehrung für das Firmenschießen in Ingeln

Rekordbeteiligung bei dem beliebten Wettbewerb

Der Schützenverein Horrido Ingeln von 1920 e.V. hatte die in Ingeln-Oesselse ansässigen Firmen, Institutionen, Clubs und Vereine wieder zum alljährlichen großen Schießwettbewerb um die begehrten Pokale und Auszeichnungen eingeladen.
Der 1. Vorsitzende Andreas Aue: „Es war das beste Firmenschießen seit 1979, als wir dieses zum ersten Mal ausgeschrieben hatten: 51 Mannschaften, 314 Teilnehmer und über 1.000 geschossene Sätze – so viele hatten wir bisher noch nie. Das zeigt uns, wie anhaltend beliebt dieser Wettbewerb ist und dass wir uns damit sogar weiterhin steigern. Mein besonderer Dank gilt allen aus dem Schützenverein, die für die Organisation und die Betreuung gesorgt haben.“

Die Mannschaften hatten bereits im Januar und Februar an etlichen Terminen an dem Vergleichskampf im Ingelner Schützenhaus teilgenommen, wobei wiederum viele Teilnehmer an mehreren Schießterminen versuchten, den besten Schuss für ihr Team zu platzieren.
Wie auch in den vergangenen Jahren wurde es dann manchmal durchaus recht spät, denn diese mittlerweile fest etablierte Veranstaltung im Ingelner Schützenhaus ist nicht nur ein spannender Schießwettbewerb, sondern wird auch gerne für einen ausgiebigen „Klönschnack“ genutzt.

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Proklamation in Ingeln – Krönung bei „Kaiserwetter“

Von links nach rechts: Oberschießsportleiter Uwe Klokow, Prinzessin Kira Schuchardt, Bürgerkönig Ralf Werner, Alterskönigin Astrid Witte, Alterskönig Reinhard Franke, Schützenkönigin Ulrike Schuchardt, Lichtpunktkönigin Emily Sander, Schützenkönig Andreas Kittler, Jugendkönig Roman Steenbock, Schülerkönigin Lara-Marie Ebeling, Merkelkette Christoph Warnecke, 1. Vorsitzender Andreas Aue.

Bei insgesamt 21 Bewerber/innen um die Königswürden braucht man sich als Vorsitzender eines Schützenvereins diesbezüglich keine Sorgen um das anstehende Schützenfest zu machen.

Noch kurz vor der Proklamation – bei dem letzten Schießtermin am vergangenen Samstagnachmittag – versuchten einige, ihr Ergebnis beim Schießen auf die Königsscheiben zu verbessern und in einem Fall war das letztlich auch entscheidend für die Königswürde.

Am Abend verfolgten die Anwesenden im voll besetzten Schützenhaus mit Spannung die Bekanntgabe der Sieger durch den 1. Vorsitzenden Andreas Aue.

Zwar waren erstmals die begehrten handgefertigten Königsscheiben nicht rechtzeitig zur Proklamation fertig geworden, man geht aber davon aus, dass diese noch rechtzeitig vor dem Schützenfest eintreffen werden.

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Besondere Ehrungen für Gründungsmitglieder der Damenabteilung

Seniorenfeier im Schützenverein Horrido Ingeln

(Jeweils von links) Vorne: Erna Bertram, Anna Fiedler, Ursel Klokow. Hinten: Helga Lippel, Rosemarie Rüter, Christa Tietze, Elli Knackstedt, Elfriede Gorski, Gerda Thiemann, 2. Vorsitzende Ulrike Schuchardt, Monika Vogel.

Schützenvereine waren in früheren Zeiten eine reine Männerdomäne, und das erklärt sich vielleicht zum Teil durch deren historische Ursprünge in Ortswehren, die vielerorts eine wichtige Schutzfunktion für die Städte hatten. Mit dem Wandel der Schützenvereine zu Sportvereinen hat sich aber auch das Selbstverständnis der Vereine grundlegend geändert, auch wenn das für eingefleischte Traditionalisten zum Teil immer noch ein Dorn im Auge sein mag. Moderne Schützenvereine können sich in der heutigen Zeit den Ausschluss von Sportschützinnen nicht mehr erlauben – und wer glaubt, die Damen der Zunft könnten den Männern beim Schießen nicht das Wasser reichen, der irrt gewaltig.

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